Dienstag, 1. Oktober 2013

Ich will Farbe! - oder - wenn das Augenmerk einmal auf den Augen liegt

Viele Dinge kann man erst wertschätzen, wenn man sie nicht mehr hat - einer dieser Sätze, die man schon lange erwartet, bevor sie ausgesprochen werden konnten, weil sie einfach viel zu oft übernommen werden? Möglicherweise! Aber ein Fünkchen Wahrheit steckt eben doch immer darin.
Mir wurden für einen Sehtest Augentropfen gegeben, die leider auch bewirken, dass man für einige Stunden nur noch stark verschwommen sieht, nichts lesen und nicht einmal die Uhrzeit entziffern kann. An Nähen oder Perlen ist da natürlich nicht einmal zu denken. Und somit heißt es einen Abend lang einfach mal NICHTS tun und abwarten, bis das Sehvermögen wiederkommt. Glücklicherweise kommt es wieder, denn wenn ich mir auch manchmal wünsche, eine Zeit lang einfach mal nichts zu tun, wenn ich es dann muss, ist die Langeweile eine Qual!
Während der Schulzeit, als mein Hauptaugenmerk noch auf der Musik lag, war mir klar, der Sinn, auf den ich niemals verzichten könnte, wäre das Gehör. Aber jetzt? Jetzt hat sich das gewandelt und meine Augen sind mir eindeutig das Wichtigste und Teuerste.
Und wo nun das Bild vor meinen Augen wieder scharf wird, ergreift mich die Sucht nach Farben und Mustern und deshalb habe ich so einige Fotos durchstöbert. Dabei bin ich auf ein Bild gestoßen, dass ich schon länger gemacht und bearbeitet habe, das aber trotzdem noch nicht auf dem Blog gelandet ist. Ihr findet den Bruch zwischen Schwarz-Weiß und Rot zu krass? Nunja, genau das brauchen meine Augen grade zur Besänftigung!


Nicht umsonst hütet man etwas "wie seinen Augapfel"...

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