Freitag, 1. November 2019

Herbstfarben und das große Problem mit den Hosen


Ja es ist mal wieder ruhiger geworden hier auf dem Blog. Diesmal aber nicht aus Zeitmangel, sondern weil meine Prioritäten mehr beim Nähen und Stricken als beim Bloggen lagen und dann auch immer die Gelegenheit für Fotos gefehlt hat. Ehrlich gesagt weiß ich auch noch nicht, wie das im Winter laufen soll, wenn die Sonne gefühlt nach dem Mittagessen schon wieder untergeht. Aber "kommt Zeit, kommt Naht" und bestimmt auch ab und an mal eine Fotogelegenheit.

Erst einmal genieße ich noch die letzten Tage meines Urlaubs im goldenen Herbst und vernähe ein paar der zauberhaften Stoffe, die ich am Nähwochenende von JuniDesign und TheCouture erstanden habe, so wie auch bei diesem Outfit hier.


Hosen zu nähen ist für mich ein kleiner Angstgegner - gar nicht unbedingt wegen der Schwierigkeit, auch wenn auch ich schon über Paspeltaschen und Hosenreißverschlüssen verzweifelt bin. Nein, es ist vielmehr die Passform, die mich immer wieder ernüchtert, weil bei mir die Hose dann einfach nicht so sitzt, wie ich es mir vorstelle, ich eine zu kleine oder zu große Größe auswähle und man Anpassungen dann einfach zu sehr sieht. Aber wie sollte es auch anders sein, wenn man schon das Hosen shoppen so hasst wie ich? Ich denke, bei einer Hose gibt es einfach zu viele Faktoren, die eine Rolle spielen: Hüfte, Po, Oberschenkel, Beinlänge, Knie (ja ich hatte schon einmal zu große Knie für eine Hose) usw....
Sehr legere Hosen mit Gummibund machen es einem da natürlich leichter, allerdings sind die meist nicht Business-tauglich und ich brauche dringend ein paar Hosen fürs Büro.

Dann habe ich auf dem Nähwochenende aber ein paar Hosen gesehen, die beides haben - die Flexibilität eines Gummibunds hinten und gleichzeitig vorne eine klassische Optik, sodass auch mal eine Bluse eingesteckt werden kann. Besonders angetan haben es mir hierbei die Calyer Pants von French Navy, da diese vorne auch noch optionale Bundfalten haben, die nochmal ein besonders schönes Detail darstellen. 



Natürlich hatte Nina auch mal wieder den perfekten Stoff im Laden (ich bin manchmal wirklich froh, dass ich so weit davon entfernt wohne, sonst würde mein Stoffregal platzen!), einen olivgrünen Chino, der sich wahnsinnig toll anfühlt und auch super vernähen lässt! Ich glaube, es ist dieser hier.
Und siehe da, Schnitt und Stoff haben mich mit dem Hosennähen wieder versöhnt. Natürlich ist das nicht die hohe Kunst - bis auf Seitentaschen und die Bundfalten hat die Hose keine besonderen Details - aber es ist eine super Alternative um einfach mal wieder ein paar Hosen zu haben und sich dann ohne Zeitdruck einem komplizierten Exemplar zu widmen. Und es geht doch nichts über eine Hose, in der man atmen und sitzen kann, oder ? :D



Den Chevron Quilt habe ich mir auch bei Nina in schwarz und diesem Naturton mitgenommen und beide zu einem einfachen Pulli vernäht - einmal mit Bündchen und hier einmal um 10 cm verlängert und mit Seitenschlitz. Ich muss sagen, dass ich den Hype um diesen Stoff absolut nicht verstanden habe - bis ich ihn in der Hand hatte! Ich hatte ihn mir viel fester und dicker vorgestellt, dabei ist er sehr leicht und angenehm zu tragen.

So und jetzt wünsche ich euch allen einen schönen Feiertag und werde mich wieder an die Nähmaschine setzen - die Ideen kommen mal wieder schneller als die Maschinen nähen können!




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